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Wissenwertes rund ums Dach

Dachformen

 

Deckungen mit Dachziegeln sind regensicher, wetterbeständig, hagel- und feuersicher. Bewegungen im Dachstuhl werden von der schuppenartigen Ziegeloberfläche ohne Einbuße an Regensicherheit aufgenommen und ausgeglichen.

Der Dachziegel ist ein Naturprodukt. Es werden  ausschließlich natürliche Rohstoffvorkommen zur Produktion genutzt. Neben dem natürlichen Rot des gebrannten Dachziegels gibt es noch die Möglichkeit, die Oberfläche in den verschiedensten Farben zu glasieren. Der glasierte Ziegel behält dauerhaft seine schöne Oberfläche und erstrahlt nach jedem Regen in neuem Glanz. Unterschieden werden die unterschiedlichsten Formen von Dachziegeln wie z. B. Hohlpfanne oder Biberschwanzziegel. Gerne informieren wir Sie über die  verschiedenen Dachziegelarten. Wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer Peter Ligat.

Satteldach

Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Dabei handelt es sich um eine zeitlose Konstruktion, die sich - als Sparren- oder Pfettendach ausgebildet – sowohl architektonisch als auch konstruktiv bewährt hat. Zu den zahlreichen Varianten zählen Satteldächer mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen bzw. Traufhöhen.

Pultdach

Das Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform. Vielfach wurden Pultdächer für Nebengebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten verwendet. In den jüngsten Jahren wurden jedoch aus zusammengesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt diese Dachform dem Haus Raum für große Lichtflächen.

Zeltdach

Das Zeltdach ist eine relativ seltene Dachform, da es praktisch nur auf einem quadratischen oder annähernd quadratischen Grundriss errichtet werden kann. Bei dieser Dachform ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element: Klare und bestimmende Formen und Linien, die in einem Firstpunkt enden. Steile Zeltdächer auf Türmen und Kirchtürmen wirken wie Fingerzeige und Orientierungspunkte in der Landschaft oder Stadtsilhouette.

Walmdach

Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern und vermittelt einen Ureindruck der menschlichen Behausung. Es unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden.

Krüppelwalmdach

Auch das Krüppelwalmdach hat eine lange historische Tradition. Es wurde dort eingesetzt, wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle, dem First, geschützt werden musste. Das Krüppelwalmdach bietet eine interessante und eigenständige Optik. Diese Dachform wird auch heute noch gern dort gewählt, wo Giebel vor rauher Witterung geschützt werden müssen.

Mansarddach

Diese Dachform wurde gewissermaßen aus der Not geboren, weil man damit praktisch ein Vollgeschoss unter einem Mansarddach ausbauen konnte. Obwohl die Ursprungsbedingungen nicht mehr vorliegen, werden auch heute noch Mansarddächer gebaut. Sie sichern die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche. Durch diese Dachform werden die Schrägen wesentlich kürzer, die Abseiten als Stellfläche optimal nutzbar.

 

 

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Satteldach

Beispiel
Pultdach

Beispiel
Zeltdach

Walmdach

Beispiel
Krüppelwalmdach

Mansarddach

 

 

 

 

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